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20.12.2011
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Quelle:
Festool
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Festool mit „Beste Fabrik“ ausgezeichnet
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Der deutsche Elektrowerkzeughersteller Festool erhielt Ende November in Nürnberg die Auszeichnung „Beste Fabrik - Laureat Deutschland“. Die Wirtschaftswoche, WHU und Insead verliehen die Auszeichnung im Rahmen eines gemeinsamen Wettbewerbs, in dem Leistungen in produzierenden Betrieben verglichen werden.
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Der deutsche Elektrowerkzeughersteller Festool erhielt die Auszeichnung „Beste Fabrik - Laureat Deutschland“. Festool Produktionsleiter Tilo Schwarz (Mitte) nahm den Preis entgegen, Arnd Huchzermeier (l.) von WHU und Christoph H. Loch (r.) von der Cambridge Judge Business School. Bild: Copyright Bert Bostelmann für WirtschaftsWoche

Die Urkunde - Beste Fabrik 2011

Was das Festool Werk so stark macht
Um Neidlingen in der Nähe von Stuttgart langfristig als Standort zu sichern, hat Werksleiter Tilo Schwarz die Neidlinger Fabrik zielstrebig in eine Lernorganisation transformiert. So wurden erfolgreich Lean Konzepte umgesetzt und konsequent die Philosophie der ständigen Verbesserung sowie der hohen Qualitätsstandards entwickelt. Die Mitarbeiter bringen ständig ihre Ideen zur Verbesserung des Produktionsflusses ein. Das motiviert die Mitarbeiter sowohl im Kleinen als auch im Großen. „Durch den ständigen Verbesserungsprozess wollen wir in neue, unbekannte Zonen vordringen. Um nur ein kleines Beispiel zu nennen, hat eines unserer Teams eine Beschichtungsbox entwickelt, mit der von Hand Gussteile aus Magnesium mit Pulverlack beschichtet werden können. Die Alternative - eine industrieübliche Beschichtungsanlage - wäre aufgrund der geringen Auslastung nicht rentabel gewesen“, so Schwarz. Aber auch die Führungskräfte rund um Schwarz machten sich Gedanken um die Fertigung und führten eine neue Produktionsweise ein, mit der größere Bauteile in nur einem Arbeitsgang zu fertigen und zu montieren sind. Zuvor waren dafür mehrere Arbeitsgänge notwendig. So müssen Produkte nicht erst als halbfertige Produkte zwischengelagert werden und Mängel kommen sofort auf den Tisch. Ein weiteres Beispiel ist die Fertigung eines Elektromotors, welche heute in nur viereinhalb Minuten möglich ist, wohingegen sie vor ein paar Jahren noch vier Tage dauerte.
Das Neidlinger Produktionswerk ist bekannt für seine Leistungen
Bereits seit über 85 Jahren entwickelt Festool (früher Festo Tooltechnic) hochwertige Elektro- und Druckluftwerkzeuge für professionelle und anspruchsvolle Anwender. Von Anfang an haben Qualität und Innovation oberste Priorität. Das zieht sich durch wie ein roter Faden. „Beste Fabrik“ ist darum nicht die erste Auszeichnung dieser Art, denn das Unternehmen hat zuvor schon mehrere Auszeichnungen als „Fabrik des Jahres“ bekommen: 2002 für das „Beste Montagesystem“, 2005 für das „Beste Produktionssystem“ und 2008 den Gesamtsieg für die Kontinuität und Nachhaltigkeit des Veränderungsprozesses. Festool arbeitet ständig an der kontinuierlichen Optimierung seiner Qualitäts- und Servicestandards und bleibt damit als Leistungsführer in der Branche immer einen Schritt voraus.
Was hinter dem Industriewettbewerb „Beste Fabrik“ steckt
Der Wettbewerb wurde in 2011 zum 13. Mal ausgeschrieben. Er soll zeigen, wie exzellentes Management durch die durchgängige und konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie in den Prozessen unter Einbindung aller Mitarbeiter charakterisiert ist. Die Business Schools INSEAD, WHU, IESE, Judge sowie die Rotterdam School of Management und die TU Eindhoven suchen dabei gemeinsam mit ihren Medienpartnern Unternehmen in Europa, die diese Leitmotive erfolgreich und vorbildlich umsetzen. In 2011 erhielt Festool in Deutschland den zweiten Platz gemeinsam mit der Teambank. Sieger des Wettbewerbs war das Amberger Gerätewerk von Siemens. Weitere Informationen dazu gibt es auf www.beste-fabrik.de
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