Rampenbau mit Festool und Protool
Werkzeuge für höchste Ansprüche
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25.01.2012 
Quelle: Festool 

Rampenbau mit Festool und Protool 

BIGAIR Snowboard-Event in Stuttgart:
Im Dezember 2011 war es zum zweiten Mal für das große Snowboard-Event in Stuttgart so weit: Snowboarder verschiedener Nationalitäten trafen sich, um  sich aus 36 Meter Höhe in die Tiefe zu stürzen, rund 20 Meter weit zu fliegen und dabei spektakuläre Tricks zu zeigen.
BigAir 2011 Rampe
 
BigAir 2011 Rampe



 Der Gewinner des BIGAIR Spektakels war der 23-Jährige Allgäuer Elias Elhardt. Er konnte  seine Konkurrenten Victor de le Rue aus Frankreich und Roope Tonteri aus Finnland im Finale hinter sich lassen. Noch am Vortag musste das angesagte Training wegen des Sturmtiefs Joachim abgesagt werden. Zum Glück wurde das Wetter zum Event selbst  besser. Die Handwerker rund um das Rampenteam gaben alles, denn die Sicherheit der Boarder stand an erster Stelle.
 

Riesen-Rampe – professionell aufgebaut

Das muss man sich erst einmal vorstellen: Beim BIGAIR-Rampenbau wurden 180 Tonnen Stahl, 2.000 Quadratmeter Holz, davon alleine 10 Tonnen Kantholz-Balken verarbeitet und das in nur wenigen Tagen. Die 36 Meter hohe Rampe war im Dezember die wohl eindruckvollste Baustelle Stuttgarts.  Noch im Jahr zuvor hat das Handwerker-Team mit einem zusammengewürfelten Maschinenpark die Rampe im Neckarpark aufgebaut. Für die zweite Veranstaltung hat Festool und Protool das Handwerkerteam für den Auf- und Abbau mit Geräten unterstützt. So kamen die Kapp-Zugsäge KAPEX KS 120, die Tauchsäge TS 75, die Akku-Stichsäge CARVEX PSC 400, verschiedene Akku-Bohrschrauber wie T18+3, C12, PDP 20-2, ein Winkelschleifer AGP 125 und der Akku-Schlagschrauber IWC 18-2 in den harten Einsatz bei Wind und Wetter. Die Handwerker des „Rampen-Teams“ – Zimmerer, Schreiner und Modellbauer konnten so die komplette Holzkonstruktion um einiges schneller fertig stellen als beim vorigen Event. Dazu Dieter Schmidt, der Leiter des Rampen-Teams: „Es ist ein himmelweiter Unterschied, wenn man Werkzeuge hat, die insgesamt aufeinander abgestimmt sind. Perfekt war beispielsweise, dass wir alle Akku-Packs untereinander austauschen konnten. Auch die Akkus selbst haben viel länger gehalten als alles andere im letzten Jahr, da waren wir die ganze Zeit unterwegs, um die Akkus zu laden. Euer System war da sehr viel besser. Genial fand ich auch die Akku-Stichsäge, weil wir damit unabhängig von der zentralen Stromleitung waren und auch ganz oben bei 45 Grad Rampenneigung kein Kabel hochziehen mussten. Sie merken schon, das Thema gute Akkus war extrem wichtig für uns, da diese Baustelle einfach keine übliche Werkstatt-Situation war. Auf 28 Metern Höhe muss mein Werkzeug einfach funktionieren, sonst bin ich jedes Mal 15 Minuten unterwegs zum Runterlaufen und neue Akku holen.“


Sturmtief Joachim machte der Planung einen Strich durch die Rechnung

Obwohl das Rampen-Team mit diesem Aufbau schon zwei Tage vor dem Event fertig war, machte das Sturmtief Joachim der Planung einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Die komplette Rampe war von den Statikern so ausgelegt, dass sie bis zu 100 km/h aushält, aber mit Sturmtief Joachim waren Sturmböen bis zu 120 km/h angesagt. Das hieß, umplanen, wieder ran an die Rampe und alles wegmachen, was viel Angriffsfläche bot. Also musste Donnerstagabend vor der Veranstaltung die komplette Banden-Verschalung der Rampe wieder ab. „Zum Glück hatten wir in diesen Stunden verlässliches Werkzeug. So konnten wir noch in der Nacht vor dem Sturm alle Sicherheitsmaßnahmen erfolgreich durchführen“, so Teamleiter Schmidt. Freitag war der eigentliche Trainingstag für die Boarder, der jedoch wegen des extrem schlechten Wetters und den immer noch starken Böen abgesagt werden musste. Am Samstagmorgen sah alles wieder gut aus, das Team konnte die Banden wieder richtig platzieren und dem Event stand nichts mehr entgegen. Tausende Zuschauer verfolgten dann ab Samstag-Nachmittag die spektakulären Sprünge der Boarder.
 

Wir befragten Dieter Schmidt und Projektleiter Michael Benz zum BIGAIR-Event


Wie ist es Ihnen nach den harten Tagen des Aufbaus ergangen?
Dieter Schmidt: „Wir waren so stolz, dass wir die komplette Rampe schon am Mittwoch – also zwei Tage vor dem angesagten Trainingstag fertig hatten und dann kam die Ansage des Sturmtiefs Joachim. Da mussten wir nochmal so richtig ran, die komplette Banden-Verschalung mit Scharnieren versehen und am Samstagmorgen wieder alles ranmachen. Meine Güte, wäre das für uns alle enttäuschend gewesen, wenn das Event abgesagt worden wäre. Die ganze Arbeit wäre dann umsonst gewesen.“


Wie ist so eine Baustelle? Was reizt Sie daran?
Dieter Schmidt: „So eine Rampe ist kein Standardgeschäft, es war für mich und auch für die anderen Handwerker eine besondere Herausforderung. Der Reiz war einfach die Größe des Objekts selbst.“


Wie koordiniert man so ein Event?
Michael Benz: „Da wir das BIGAIR schon zum zweiten Mal in Stuttgart organisieren, nimmt man vom ersten Mal selbstverständlich Erfahrungswerte mit. Gemeinsam mit Tobias Reisenhofer, selbst Snowboarder und Sportlicher Leiter des Events haben wir für die Premiere, also für das erste BIGAIR insgesamt 2 Jahre Vorlaufzeit für die Planung und Organisation gebraucht. Das geht jetzt schon schneller und da muss ein Jahr reichen. Wir waren dann schon froh, dass uns Festool und Protool dieses Mal mit ihrem Profi-Werkzeug unterstützt haben.“


Was sagen Sie zu der Unterstützung von Festool und Protool?
Michael Benz: „Wir waren begeistert als die Wendlinger zugesagt haben. Damit konnten die Handwerker richtig Gas geben.“


Gab es auch besondere Momente beim Aufbau?
Dieter Schmidt: „Wir hatten einmal aus Versehen ein Kabel einer Maschine durchgesägt, aber das Problem war glücklicherweise sofort vom Tisch, denn die kann man ja locker austauschen bei den Geräten von beiden Marken. Am letzten Tag fiel uns leider auch ein Festool Akku-Bohrschrauber aus 12 Metern Höhe auf den Asphalt. Für jeden war klar, dass der hin war, aber die Überraschung war groß, dass der Schrauber noch lief und wir weiter arbeiten konnten.“


Die Gewinner der Kartenauslosung von Festool
Die glücklichen Gewinner der Eintrittskarten
Während der Aufbau-Phase haben wir Karten für das BIGAIR verlost. Hier die glücklichen Gewinner der Eintrittskarten.
Nachdem dann alles gut über die Bühne bzw. über die Rampe ging, tausende Zuschauer den Event verfolgen, ein Allgäuer sich den ersten Platz holen konnte, steht einer neuen Planung für den nächsten Event nichts mehr entgegen.

Weitere Impressionen vom Aufbau der Rampe:

 


 













Bilder vom Event