Festool Umwelt Engagement

​​​​​​​Unser Engagement

Was bedeutet unser Umwelt-Engagement für die Praxis und für unser tägliches Handeln? Auf dieser Seite finden Sie einen chronologischen Überblick über unsere internen Aktivitäten  sowie unser externes Engagement im Bereich Umwelt. Das Bild rechts zeigt die Photovoltaikanlage auf dem Dach unserer Hauptverwaltung  in Wendlingen.

Interne Aktivitäten

2015

  • In 2015 wurde im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Möglichkeit für ein 100% recyclingfähiges Produkt untersucht.
  • Die Kernthemen Klimawandel, Ressourcenverknappung und Erhalt der Gesundheit haben wir als umweltrelevant für Festool identifiziert. Diese Punkte sind in der neuen Umweltpolitik verankert, welche vom Vorstand der TTS im April 2015 verabschiedet wurde.
  • Der globale Klimawandel bedroht den Fortbestand der Menschheit. Deshalb gehört es zu unseren Aufgaben, einen Beitrag zu leisten, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Dies tun wir durch Reduzierung der relativen CO2-Emissionen.
  • Ressourcen sind global endlich. Zur Wahrung der Chancengleichheit für zukünftige Generationen müssen die Ressourcen geschont und erhalten werden. Dies tun wir durch Reduzierung des relativen Materialverbrauchs.
  • Die Erhaltung der Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung für den Fortbestand der Menschheit. Daher sehen wir es in unserer Verantwortung, Emissionen zu reduzieren und die Verwendung von Schadstoffen zu vermeiden.

2014

  • Im November 2014 ist unsere Umweltnorm veröffentlicht worden. Sie dient der Einhaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen, Forderungen unserer Kunden und ist für alle unsere Lieferanten bindend. Die Umweltnorm definiert Vorgaben für verbotene und deklarationspflichtige Inhaltsstoffe für alle Materialien, die in Produkten von Festool eingesetzt werden. Die Norm soll darüber hinaus eine inhaltliche Hilfestellung für Lieferanten zu gesetzlichen Anforderungen bieten. Zu finden ist die Umweltnorm im Lieferantenportal.
  • Seit Juli 2014 läuft die Umstellung von Produktionsanlagen auf energieverbrauchsoptimierte Anlagen. Der Beschaffungsprozess von neuen Produktionsanlagen wird unter anderem auf Grundlage von Umwelt- und Gesundheitsaspekten bestimmt. Mit der neuen Anlagengeneration werden die Energieverbräuche, sowie die Emissionen von Aerosolen reduziert. Die Substitution von umweltschädlichen Betriebsstoffen wird dauerhaft geprüft und soweit möglich umgesetzt.
  • Im August 2014 wurde an unseren Standorten in Neidlingen und Wendlingen die Beleuchtung auf LED umgestellt. Durch diese Maßnahme ist es uns nun möglich, Energie einzusparen und somit die Umwelt zu schonen.
  • Anfang 2014 haben wir eine Analyse zu globalen Nachhaltigkeitstrends durchgeführt, um daraus die Potentiale und Risiken für unser Unternehmen abzuleiten. Hierbei haben sich neue Fragestellungen für uns ergeben: Wohin werden sich die gesellschaftlichen Bedürfnisse entwickeln? Welche Anforderungen lassen sich daraus für unsere Produkte ableiten? Uns ist klar geworden, dass gesellschaftliche Veränderungen Auswirkungen auf die globalen umweltrechtlichen Auflagen zum Umwelt- und Gesundheitsschutz haben.
  • Zusammenfassend haben wir festgestellt, dass es für Festool drei relevante Hauptthemen bezüglich Nachhaltigkeit gibt: der Klimawandel, der Verbrauch endlicher Ressourcen, sowie den Erhalt der Gesundheit. Zur besseren Verständlichkeit wurde eine Nachhaltigkeits-Mind-Map erstellt, die für alle Mitarbeiter einsehbar ausgehängt ist.

2012/2013

  • Zum Jahreswechsel 2012/13 haben wir an unserem Standort in Neidlingen unser Print-on-Demand erneuert. Dank der neuen Maschinen wird nun weniger Ozon und Lärm emittiert. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern ist zugleich für unsere Mitarbeiter gesünder.

2011

Umfangreiche Klimaschutzprogramme beim Neubau in Illertissen:

  • Bereits in der Bauplanung wurden unterschiedlichste Klimaschutzprojekte am Gebäude berücksichtigt. So wird beispielsweise zum Heizen und Kühlen des Verwaltungsgebäudes und der Montagehallen geothermisch gewonnene Energie  genutzt. Unterstützt wird das Heiz- und Kühlkonzept durch eine Betonkerntemperierung, bei der eine Temperaturregulierung durch direkte Wärme- oder Kälteeinleitung in die Betonbauteile der Böden oder Raumdecken erfolgt. . Weiterhin sorgen dezentral angebrachte, elektronische Durchlauferhitzer für eine bedarfsgerechte Warmwasserbereitung, sodass keine energieintensive Vorratshaltung stattfinden muss. 
  • Trinkwassereinsparung, durch die Nutzung von Regenwasser als Toilettenspülwasser und als Löschwasser im Brandfall. 
  • Stromeinsparungen durch den Einsatz von LED-Beleuchtungen in den Festool Gebäuden und Außenbereichen.
  • Im Gebäudeinneren senken Bürostehleuchten mit reduziertem Stromverbrauch, Tageslichtsteuerung und intelligenter Präsenzschaltung den Stromverbrauch.

2010

  • Die größte bauliche Maßnahme war die Photovoltaik-Anlage, welche die TTS im Frühjahr 2010 auf den Dächern der neuen Gebäude in Wendlingen und Neidlingen installieren ließ. Sie wurde am 21. April in Betrieb genommen. Bei dieser Größenordnung kann schon von einem Solarkraftwerk gesprochen werden, denn es wurden insgesamt 1.500 polykristalline Solarmodule auf den Dächern verbaut, die uns einen Stromertrag von 293.000 kWh pro Jahr liefern.
  • Zum Vergleich: Mit der erzeugten Strommenge der TTS könnte man 75 Vier-Personen-Haushalte oder auch ein ganzes Dorf mit 300 Einwohnern ein Jahr lang mit Strom versorgen.

2009

  • Festool ist 2009 zum „Ökoprofit Unternehmen“ ausgezeichnet worden, da wir im Bereich des betrieblichen Umweltschutzes einen qualitativ so hohen Standard setzen, der über das vom Gesetzgeber geforderte Maß hinausgeht.
  • Wir haben den Stromanbieter gewechselt – zum regionalen Anbieter „Albwerk“, der stärker auf regenerative Energien setzt.
  • In Wendlingen haben wir eine Spitzenlast-Abschaltung eingeführt. Über unseren zentralen Gebäudeleittechnik-Rechner werden Stromverbraucher wie Heizung, Klima oder Belüftung dann abgeschaltet, wenn sie nicht benötigt werden. Dies wirkt sich positiv auf die Umwelt und unsere Betriebskosten aus.
  • Neu sind auch die Rückkühler in Wendlingen. Dies sind Pufferspeicher, die das Kühlwasser für die Betonkerntemperierung nachts abkühlen und es tagsüber in den Altbauten in Wendlingen zur Verfügung stellen.
  • Im Bereich Leasing-Fahrzeuge für Mitarbeiter gibt es seit kurzem einen Bonus für besonders sparsame Fahrzeuge: Wenn der übliche CO2-Verbrauch unterschritten wird, wird dies belohnt. Zusätzlich ist das Fahrtraining bei neuen Fahrzeugen seit Oktober 2009 verpflichtend, zum einen um Fahrsicherheit, zum anderen aber auch um spritsparendes Fahren zu vermitteln.
  • Die IT (Informationstechnologie) hat viele Drucker umgestellt. Überall dort, wo es möglich ist, drucken wir in Zukunft doppelseitig bzw. schwarz/weiß - um Papier und Farbe zu sparen.
  • 2008 starteten wir gemeinsam mit der Gemeinde Neidlingen ein Renaturierungsprojekt:

Ziel war es, den Reuterwiesenbach, welcher bislang unter dem Produktionsgebäude verlief, wieder oberirdisch fließen zu lassen. Der Reuterwiesenbach hat nun ein neues, naturnahes Bachbett bekommen und fließt um unser Werksgelände herum. Von der gelungenen Umsetzung sind sowohl der Naturschutzbeauftragte des Landkreises Esslingen, als auch der NABU (Naturschutzbund Deutschland) begeistert.

Externes Engagement

WWF Kooperation 

2006 bis 2008

Die Werte des WWF vereinbaren sich bestens mit unserer Unternehmensphilosophie, denn wir konzentrieren uns mit äußerster Konsequenz auf Qualität und nachhaltige Entwicklung. Langlebigkeit, Robustheit und positive Öko-Eigenschaften wie Recyclebarkeit und Umweltverträglichkeit zeichnen unsere Produkte aus.

Seit Jahren setzen wir uns für ein umweltgerechtes Verhalten ein. Um diese Verantwortung auch nach außen zu zeigen, haben wir uns 2006 entschlossen, mit dem WWF zu kooperieren. Dabei haben wir verschiedene Geräte als WWF Sonderedition angeboten. Jedes verkaufte Produkt unterstützte im Aktionszeitraum von Okt​ober 2006 bis Juni 2008 den WWF direkt im jeweiligen Land. Insgesamt kam dadurch die stolze Summe von 748.520 Euro für den WWF weltweit zusammen. Eberhard Brandes, Geschäftsführer des WWF Deutschland, freute sich über den größten Anteil in Höhe von 165.064 Euro, der direkt die Arbeit des WWF in Deutschland unterstützt hat. Damit werden wichtige nationale Projekte wie beispielsweise der Schutz des Wattenmeers, das Elbe-Rückdeichungsprojekt sowie der Schutz der Uckermark ermöglicht. Auch international fördert der WWF Deutschland große Projekte, wie beispielsweise den Schutz der Regenwälder am Amazonas und im Kongo.

GoGreen - in Kooperation mit der Deutschen Post AG

Die Festool GmbH versendet weitestgehend ihre Informationsbriefe über das CO2-neutrale „GoGreen“-Projekt der Deutschen Post AG und unterstützen dadurch den Klimaschutz. Hier wird genau berechnet, welcher CO2-Ausstoß durch den Versand der Informationsbriefe verursacht wird. Diesen Anteil gleicht die Deutsche Post AG durch „GoGreen“-Klimaprojekte, wie beispielsweise Windkraftwerke in Nicaragua oder China oder einem Biomassekraftwerk in Indien wieder aus. Damit ist es uns möglich, seit Start der Kooperation mit den „GoGreen“-Klimaschutzprojekten im Jahre 2009, aktiv den Klimaschutz zu unterstützen und so CO2-Emissionen zu kompensieren.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gogreen.de

Home+

Wir unterstützen als Sponsor das „home+“-Projekt der Hochschule für Technik Stuttgart mit unseren Maschinen. Die Hochschule nahm damit am internationalen Wettbewerb „Solar Decathlon Europe“ im Juni 2010 teil. Insgesamt traten dort 20 Hochschulteams aus der ganzen Welt an, um ein ausschließlich mit solarer Energie betriebenes Wohnhaus zu entwerfen und zu bauen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sdeurope.de

Klimaneutrale Kundenkarten

“eco friendly pvc” / “Print CO2 geprüft”

Als Festool Käufer erhalten Sie exklusiv Ihre Festool Service Karte zugesendet. Diese wurde bisher auf Standard-PVC produziert. Um auch in diesem Bereich dem Klimaschutz Rechnung zu tragen, hat sich Festool seit dem 01.01.2012 dazu entschieden, die Festool Service Karten auf umweltverträglichem Bio-PVC zu produzieren. Dieses Material hat die Eigenschaften wie ein Standard-PVC, ist aber 100% biologisch abbaubar. Leider lässt sich auch bei der Kartenherstellung ein CO2-Ausstoß nicht ganz vermeiden. Ein wissenschaftlich geprüfter CO2-Rechner bei unseren Produktionsdienstleistern und dem „Bundesverbank Druck und Medien e.V. (bvdm.)“ ermöglicht es jedoch, die entstehenden CO2-Emissionen zu ermitteln und durch „Gold-Standard-Klimaschutz“-Projekte, wie bspw. dem Windenergieprojekt in Yuntdag/Türkei, wieder auszugleichen. Somit konnten für Festool seit dem 01.01.2012 bereits 18,2 Tonnen CO2-Emission kompensiert werden.