Seit 7 Uhr morgens ist Carsten Bosse mit seinem Team auf der Baustelle. An dem Wohnhaus im Ortszentrum von Dardesheim, in der Mitte Deutschlands, hat die Wetterseite der getünchten Holzfassade über Jahrzehnte schwer gelitten. Wie stark verwittert das Fachwerk ist, das darunter zum Vorschein kommt, wird erst nach und nach sichtbar. Bauherr Frank Schubert trägt es mit Fassung. Schließlich hatte Carsten Bosse ihn schon darauf vorbereitet, dass man bei Holzfassaden mit allem rechnen muss. Der Zimmerermeister spricht aus Erfahrung. Und der Bauherr vertraut ihm: „Der Carsten weiß sehr gut, was er tut und was zu tun ist. Deshalb habe ich ihn ja auch beauftragt.“
Sorgfalt beim Abbruch und Aufbau
„Bei einer Fachwerksanierung muss man behutsam und bedacht vorgehen, damit sich keine Fehler einschleichen, die man hinterher vielleicht bereut“, sagt Carsten. Und genau das tut er. Mit der Akku Einhand-Säbelsäge ERSC 18 setzt Carsten einen horizontalen Schnitt zur Entfernung des verwitterten Fassadenholzes. Mit einer Hand sägt er, mit der anderen nimmt er das abgesägte Holz ab. Dass der Zimmerer auf dem Gerüst kein Kabel hinterherziehen muss, weiß er sehr zu schätzen. So kann er sich voll auf seine Arbeit konzentrieren: „Auch wenn man das bei einer Fachwerksanierung wahrscheinlich nicht vermutet – auch wir arbeiten mitunter auf Millimeter genau.“ Mit der kleinen Säbelsäge schafft er es, das alte Holz präzise zu entfernen – aufgrund des geringen Gewichts sogar einhändig.





































