Die TKS 80 – eine Tischkreissäge für alle Fälle

Zu Besuch beim Testkunden „Raumdynamik“

Mit der TKS 80 verbindet man im ersten Schritt die SawStop-Technologie und die gesteigerte Sicherheit, die sie mit sich bringt. Doch in der Tischkreissäge stecken noch einige weitere Funktionen, die das Zusägen von Materialien erleichtern. Wir haben die Schreiner Markus und Daniel zum Interview getroffen.
Markus Michalski und Daniel Knoblauch
Küchen- und Möbelbauer
Markus Michalski und Daniel Knoblauch sind Schreiner aus Leidenschaft und beide im Unternehmen „Raumdynamik“ aus Lichtenwald tätig. Die beiden sind Testkunden bei Festool und haben die neue Tischkreissäge TKS 80 auf Herz und Nieren geprüft.

Ihr habt die neue TKS 80 von Festool getestet: Wie findet ihr die neue Tischkreissäge?

Markus: Die TKS 80 ist eine kraftvolle Maschine, was sich in den guten Schnittergebnissen wiederspiegelt. Auch die Schnitthöhe von 80 Millimetern ist von Vorteil, wenn man besonders saubere Schnitte erzielen möchte.

Daniel: Wir nehmen sie mit zu den Kunden, bei denen wir Küchen aufbauen und montieren. Da braucht es schon zwei Kollegen, um die Maschine aus dem Auto zu heben und aufzubauen. Für die präzisen Schnittergebnisse lohnt sich allerdings die Mühe. In der Regel sägen wir damit 1 - 1,5 Meter große Werkstücke zu. Mit der TKS 80 geht das sehr gut, weil jeder Schnitt sitzt und wir dadurch Abfall vermeiden.

Was sind in euren Augen die Stärken der Säge?

Markus: Ein Vorteil ist sicher die Länge und Breite des neuen Arbeitstisches. Auch ohne Anbauteile können größere Werkstücke zugeschnitten werden. Neben der höheren Sicherheit durch die SawStop-Technologie, kann man mit der TKS 80 super präzise Gehrungsschnitte machen. Deshalb ist die Säge auch auf unseren Baustellen zum ständigen Begleiter geworden. Das Schwenken des Sägeblatts nach links ist ein weiterer Vorteil. Als Küchenbauer müssen wir oft schmale Leisten zusägen, da ist mehr Platz zum Sägeblatt und eine bessere Sicht auf das Werkstück Gold wert.

Wie findet ihr die integrierte SawStop-Technologie in der Säge?

Daniel: Gefühlt muss man bei der Arbeit noch mehr aufpassen, weil man nicht unvorsichtig werden sollte, ganz gleich, welche Technologie in einer Tischkreissäge verbaut ist. Es ist aber beruhigend zu wissen, dass im Ernstfall alle Finger an der Hand dranbleiben. Man arbeitet auch vorsichtig, weil man keine unnötige Auslösung verursachen möchte, wodurch Kosten für die Auswechslung des Sägeblatts entstehen. Aber natürlich sind uns im Ernstfall die eigenen Finger viel mehr wert als ein paar Hundert Euro für ein neues Sägeblatt und eine neue Patrone.

Markus: Das Testen der Materialien auf Leitfähigkeit ist allerdings sehr einfach. Auch der anschließende Wechsel des Sägeblattes geht sehr schnell.

Sind Tischkreissägen bei euch oft im Einsatz?

Markus: Ja, mehrmals in der Woche. Damit schneiden wir MDF- und Spanplatten zu. Mit Massivholz arbeiten wir kaum. Aber auch für uns ist die zusätzliche Schnitthöhe von 80 Millimetern sehr wertvoll. Damit ist das Schnittbild deutlich besser. Und da wir viel Wert auf hohe Qualität legen, ist ein perfektes Schnittergebnis natürlich der Maßstab. Die hohe Motorisierung der Maschine sorgt zusätzlich für einwandfreie Schnitte.

Sägt man anders mit der integrierten SawStop-Technologie?

Daniel: (lacht) Man hat etwas Angst vor dem Knall, sollte es zu einer Auslösung kommen. Aber ansonsten ist das Sicherheitsgefühl bei der Arbeit mit der TKS 80 höher. Wir mussten uns aber an den Gedanken gewöhnen, dass es endlich eine Maschine auf dem Markt gibt, die diese zusätzliche Sicherheit bietet.

Markus: Ich kenne das Thema seit den 1990er Jahren. Da kamen die ersten Bilder mit den Würstchen-Tests, mit denen ähnliche Technologien bei Tischkreissägen demonstriert wurden. Ich finde es klasse, dass es endlich eine Maschine auf dem europäischen Markt gibt, bei der die Technologie tatsächlich verbaut ist.

Habt ihr bereits selbst Erfahrungen mit Verletzungen an einer Tischkreissäge gemacht? Vielleicht im Kollegen- oder dem Bekanntenkreis?

Daniel: Ich selbst habe mich noch nie an einer Tischkreissäge verletzt. Bei mir war es ein Bohrschrauber, der mir mehrere Löcher in die Handfläche gerissen hat. Bei Kollegen habe ich es aber schon erlebt. Bei einer kompletten Finger-Amputation fällt man in der Regel ein gutes halbes Jahr lang aus. Und wenn man dann wieder zurückkommt, muss man erstmal mit der Angst fertig werden, wieder eine Säge zu bedienen.

Ist die SawStop-Technologie ein Kaufargument für eine Säge?

Markus: Auf jeden Fall. Ich würde sogar mehr dafür zahlen. Wenn ein Kollege oder Lehrling mit einer Säge arbeitet und noch nicht so viel Erfahrung hat, kann ich sicher sein, dass er sich nicht die Finger absägt.

Was sind zusammengefasst die wichtigsten Vorteile der TKS 80 für einen Küchenbauer?

Daniel: Das ist schnell zusammengefasst: Zum einen der starke Motor. Dadurch können wir präzise und mit einer sauberen Schnittqualität arbeiten, auch bei festen Materialien. Ein weiterer Vorteil ist die Tischgröße. Große Bauteile können wir passgenau zuschneiden und flexibel Arbeiten. Und natürlich die SawStop-Technologie, die im Ernstfall für unversehrte Finger sorgt.